WEBVTT

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00:00:00.000 --> 00:00:14.800
Hallo und herzlich willkommen bei Körper und Seele, deinem Gesundheitspodcast.

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00:00:16.180 --> 00:00:21.200
Hier ist Patrick vom Vitalis Zentrum. Schön, dass du heute dabei bist.

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00:00:23.340 --> 00:00:29.060
Bevor wir mit dem heutigen Thema starten, möchte ich noch einmal kurz an die letzte Folge anknüpfen.

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00:00:30.000 --> 00:00:39.280
Dort ging es um die Frage, wie oft wir die Aussagen anderer Menschen über uns übernehmen und daraus unsere eigenen Grenzen machen.

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00:00:41.060 --> 00:00:44.900
Und dieses Thema begegnet mir tatsächlich immer wieder in meiner Arbeit.

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00:00:46.500 --> 00:00:53.980
Ich erinnere mich zum Beispiel an Menschen, denen früher von Lehrern gesagt wurde, dass sie bestimmte Dinge niemals schaffen würden.

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00:00:55.620 --> 00:00:59.400
An Menschen, denen gesagt wurde, sie seien nicht gut genug.

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00:01:00.000 --> 00:01:09.740
Oder an Menschen, die eine gesundheitliche Prognose bekommen haben und jahrelang geglaubt haben, dass diese Prognose ihre Zukunft bestimmt.

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00:01:11.680 --> 00:01:17.200
Und immer wieder durfte ich erleben, dass Menschen über sich hinausgewachsen sind,

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00:01:18.200 --> 00:01:26.280
sobald sie angefangen haben, ihre eigenen Möglichkeiten höher zu bewerten als die Grenzen, die andere für sie definiert hatten.

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00:01:26.280 --> 00:01:33.640
Deshalb möchte ich mich auch bei allen bedanken, die die erste Folge gehört haben.

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00:01:34.940 --> 00:01:37.920
Und wenn du sie noch nicht gehört hast, hör gerne einmal rein.

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00:01:39.800 --> 00:01:43.700
Denn die heutige Folge knüpft auf eine gewisse Weise genau dort an.

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00:01:45.640 --> 00:01:48.220
Denn heute geht es um eine andere Frage.

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00:01:49.480 --> 00:01:51.920
Eine Frage, die genauso wichtig ist.

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00:01:51.920 --> 00:01:57.480
Wann hast du aufgehört, deinem Körper zuzuhören?

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00:01:58.820 --> 00:02:02.360
Eine Frage, die auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich klingt.

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00:02:03.920 --> 00:02:08.540
Aber, wenn wir ehrlich sind, hören die meisten Menschen jeden Tag auf vieles.

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00:02:09.460 --> 00:02:19.160
Auf Werbung, auf Ernährungstrends, auf Verpackungen, auf Empfehlungen, auf das, was andere sagen.

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00:02:19.160 --> 00:02:24.840
Doch wie oft hören wir eigentlich auf unseren eigenen Körper?

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00:02:26.520 --> 00:02:27.760
Kennst du das?

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00:02:28.540 --> 00:02:33.240
Du isst etwas und fühlst dich danach müde oder aufgebläht.

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00:02:34.300 --> 00:02:36.040
Vielleicht fehlt dir plötzlich Energie.

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00:02:37.760 --> 00:02:40.220
Vielleicht reagiert deine Verdauung.

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00:02:42.000 --> 00:02:43.960
Vielleicht verändert sich deine Haut.

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00:02:43.960 --> 00:02:50.460
oder du hast einfach das Gefühl, dass dir etwas nicht wirklich gut tut.

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00:02:52.960 --> 00:02:57.120
Und trotzdem greifen wir häufig immer wieder zu denselben Lebensmitteln.

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00:02:58.860 --> 00:02:59.640
Warum eigentlich?

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00:03:00.880 --> 00:03:07.820
Natürlich spielen Werbung, Verpackungen, Ernährungstrends und allgemeine Empfehlungen dabei eine Rolle.

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00:03:09.420 --> 00:03:13.420
Aber ich glaube, es gibt noch einen weiteren wichtigen Grund.

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00:03:13.960 --> 00:03:15.800
Unsere Gewohnheiten

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00:03:15.800 --> 00:03:20.740
Viele unserer Essgewohnheiten begleiten uns schon seit Jahren.

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00:03:21.940 --> 00:03:23.980
Manche sogar seit unserer Kindheit.

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00:03:25.300 --> 00:03:31.260
Wir essen bestimmte Dinge nicht unbedingt, weil wir bewusst entschieden haben, dass sie uns gut tun,

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00:03:32.200 --> 00:03:34.960
sondern weil wir es einfach gewohnt sind.

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00:03:35.920 --> 00:03:38.400
Weil sie schon immer auf unserem Teller lagen.

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00:03:39.800 --> 00:03:41.760
Weil sie zu unserem Alltag gehören.

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00:03:41.760 --> 00:03:44.040
weil sie vertraut sind.

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00:03:45.720 --> 00:03:50.140
Und genau deshalb ist Veränderung manchmal gar nicht so einfach.

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00:03:51.660 --> 00:03:54.960
Denn selbst wenn unser Körper uns längst Signale sendet,

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00:03:56.220 --> 00:03:59.240
braucht es oft Zeit, diese Signale ernst zu nehmen.

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00:04:00.880 --> 00:04:04.880
Und es braucht manchmal auch Mut, neue Wege auszuprobieren,

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00:04:05.800 --> 00:04:07.200
neue Lebensmittel kennenzulernen

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00:04:07.200 --> 00:04:13.300
oder Gewohnheiten zu verändern, die uns viele Jahre begleitet haben.

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00:04:16.360 --> 00:04:20.860
Deshalb geht es heute nicht darum, alles von heute auf morgen perfekt zu machen,

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00:04:22.640 --> 00:04:28.220
sondern vielmehr darum, wieder neugierig auf die Signale des eigenen Körpers zu werden.

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00:04:30.400 --> 00:04:33.960
Denn jede Veränderung beginnt mit Wahrnehmung.

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00:04:33.960 --> 00:04:45.120
Erst wenn wir bemerken, wie unser Körper auf etwas reagiert, können wir überhaupt entscheiden, ob wir etwas verändern möchten.

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00:04:47.580 --> 00:04:51.080
Mir ist in den letzten Jahren etwas immer wieder aufgefallen.

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00:04:52.160 --> 00:04:57.120
Nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei vielen Menschen, die ich begleiten durfte.

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00:04:58.460 --> 00:05:02.080
Viele Menschen haben verlernt, ihrem eigenen Körper zuzuhören.

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00:05:03.960 --> 00:05:09.260
Wir leben in einer Zeit, in der uns ständig gesagt wird, was gesund sein soll,

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00:05:10.420 --> 00:05:16.640
was wir essen sollen, was wir vermeiden sollen, welche Diät gerade die richtige ist.

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00:05:18.640 --> 00:05:21.020
Welches Superfood wir unbedingt brauchen.

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00:05:22.020 --> 00:05:29.340
Und gleichzeitig achten viele Menschen immer weniger darauf, was ihr eigener Körper ihnen eigentlich mitteilt.

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00:05:30.900 --> 00:05:33.660
Dabei spricht unser Körper jeden Tag mit uns.

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00:05:33.960 --> 00:05:55.020
Vielleicht nicht mit Worten, aber durch Signale, durch Energie oder Energielosigkeit, durch Verdauung, durch Schlaf, durch Konzentration, durch Wohlbefinden oder durch Beschwerden.

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00:05:56.360 --> 00:05:58.560
Der Körper gibt uns ständig Rückmeldungen.

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00:06:00.920 --> 00:06:03.900
Und genau deshalb möchte ich heute eine Frage in den Raum stellen.

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00:06:03.960 --> 00:06:08.920
Wann hast du aufgehört, deinem Körper zuzuhören?

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00:06:10.760 --> 00:06:13.780
Denn Ernährungsempfehlungen können Orientierung geben.

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00:06:14.780 --> 00:06:16.900
Studien können Hinweise liefern.

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00:06:18.640 --> 00:06:20.900
Experten können Wissen weitergeben.

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00:06:22.420 --> 00:06:25.720
Aber niemand lebt in deinem Körper außer du selbst.

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00:06:27.400 --> 00:06:31.660
Niemand kann fühlen, wie du dich nach einem bestimmten Lebensmittel fühlst.

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00:06:31.660 --> 00:06:38.920
Niemand kann für dich wahrnehmen, ob dir etwas Energie gibt oder Energie raubt.

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00:06:38.920 --> 00:06:48.580
Niemand kann für dich spüren, ob dein Körper etwas gut verträgt oder nicht. Denn jeder Körper

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00:06:48.580 --> 00:06:54.280
ist unterschiedlich. Vielleicht verträgt dein Körper ein bestimmtes Lebensmittel wunderbar,

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00:06:54.280 --> 00:07:00.820
während jemand anderes darauf mit Verdauungsproblemen, Müdigkeit oder anderen

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00:07:00.820 --> 00:07:10.460
Beschwerden reagiert. Und genauso kann es sein, dass du heute das reagierst, das für andere Menschen

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00:07:10.460 --> 00:07:17.720
überhaupt kein Problem darstellt. Deshalb ist es so wichtig, den eigenen Körper kennenzulernen.

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00:07:19.340 --> 00:07:25.680
Nicht um Empfehlungen grundsätzlich abzulehnen, sondern um sie mit den Signalen des eigenen

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00:07:25.680 --> 00:07:33.820
Körpers abzugleichen. Nicht alles, was allgemein empfohlen wird, ist automatisch auch das Richtige

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00:07:33.820 --> 00:07:42.640
für dich. Und ich glaube, genau hier beginnt echte Eigenverantwortung. Nicht blind alles zu glauben,

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00:07:43.860 --> 00:07:52.780
sondern aufmerksam zu beobachten, zu spüren, zu hinterfragen und den eigenen Körper wieder

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00:07:52.780 --> 00:08:00.380
ernst zu nehmen. Vielleicht liegt die eigentliche Herausforderung heute gar nicht darin, die perfekte

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00:08:00.380 --> 00:08:07.760
Ernährung zu finden. Vielleicht liegt die Herausforderung vielmehr darin, wieder zu lernen, die Signale des

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00:08:07.760 --> 00:08:17.700
eigenen Körpers wahrzunehmen. Denn dein Körper spricht jeden Tag mit dir. Die Frage ist nur, hörst du ihm noch zu?

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00:08:17.700 --> 00:08:27.520
Ich erinnere mich an einen Kunden, der mir einmal erzählt hat, dass er ganz genau merkt, dass ihm bestimmte Lebensmittel nicht gut tun.

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00:08:29.500 --> 00:08:32.520
Sein Körper hat ihm eigentlich schon lange Signale gegeben.

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00:08:34.560 --> 00:08:37.460
Trotzdem sagte er zu mir, ich möchte darauf nicht verzichten.

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00:08:38.260 --> 00:08:42.440
Und weißt du was? Das ist vollkommen seine Entscheidung.

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00:08:43.660 --> 00:08:46.740
Jeder Mensch darf selbst entscheiden, wie er leben möchte.

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00:08:47.700 --> 00:08:57.300
In seinem Fall ging es um Gluten und er hatte die Sorge, dass er auf Lebensqualität verzichten müsste, wenn er seine Ernährung verändert.

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00:08:58.560 --> 00:09:02.420
Doch genau das ist ein Gedanke, den ich bei vielen Menschen beobachte.

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00:09:04.060 --> 00:09:07.820
Sie glauben, dass eine Veränderung automatisch Verzicht bedeutet.

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00:09:09.380 --> 00:09:14.060
Dass weniger bestimmte Lebensmittel gleichzeitig weniger Lebensfreude bedeutet.

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00:09:14.060 --> 00:09:18.500
Aber meine Erfahrung zeigt oft etwas anderes.

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00:09:18.500 --> 00:09:25.380
Wenn wir beginnen, auf die Signale unseres Körpers zu hören und unsere Ernährung entsprechend

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00:09:25.380 --> 00:09:30.260
anzupassen, entsteht häufig nicht weniger Lebensqualität, sondern mehr.

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00:09:30.260 --> 00:09:39.840
Mehr Energie, mehr Wohlbefinden, eine bessere Verdauung, weniger Beschwerden, weniger Erschöpfung,

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00:09:40.820 --> 00:09:46.800
weniger Blähungen oder Völlegefühl und oft auch ein ganz neues Körpergefühl.

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00:09:48.800 --> 00:09:50.860
Natürlich braucht jede Veränderung etwas Zeit.

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00:09:52.680 --> 00:09:56.520
Und natürlich bedeutet das manchmal, neue Gewohnheiten zu entwickeln.

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00:09:57.940 --> 00:10:00.980
Aber Gesundheit bedeutet nicht automatisch Verzicht.

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00:10:02.640 --> 00:10:07.400
Manchmal bedeutet Gesundheit viel mehr, neue Möglichkeiten zu entdecken.

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00:10:07.400 --> 00:10:12.980
Möglichkeiten, die dem eigenen Körper besser entsprechen.

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00:10:14.860 --> 00:10:18.920
Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Lebensmittel essen zu können,

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00:10:20.300 --> 00:10:23.360
sondern darum, sich im eigenen Körper wohlzufühlen.

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00:10:25.340 --> 00:10:27.220
Und manchmal höre ich auch die Sorge,

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00:10:28.000 --> 00:10:30.320
aber wenn ich auf bestimmte Lebensmittel verzichten soll,

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00:10:30.920 --> 00:10:32.560
gibt es doch gar nicht genug Alternativen.

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00:10:32.560 --> 00:10:38.620
Und ja, vielleicht war das vor vielen Jahren tatsächlich schwieriger als heute.

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00:10:39.900 --> 00:10:44.700
Aber wenn wir uns die Entwicklung der letzten zehn Jahre anschauen, sehen wir auch etwas anderes.

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00:10:46.200 --> 00:10:49.000
Immer mehr Menschen achten bewusst auf ihre Ernährung.

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Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Unverträglichkeiten.

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00:10:55.940 --> 00:11:00.680
Und genau deshalb gibt es heute viele Produkte, die es früher gar nicht gab.

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00:11:00.680 --> 00:11:11.760
glutenfreie Produkte, laktosefreie Produkte, alternative Mehlsorten, neue Rezeptideen

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00:11:11.760 --> 00:11:19.680
und viele weitere Möglichkeiten. Denn letztendlich reagieren auch Hersteller auf das,

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00:11:19.680 --> 00:11:26.880
was Menschen nachfragen. Je mehr Menschen sich mit ihrer Gesundheit beschäftigen und bewusstere

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00:11:26.880 --> 00:11:34.040
Entscheidungen treffen, desto mehr Angebote entstehen häufig auch in diesem Bereich. Deshalb

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00:11:34.040 --> 00:11:40.380
würde ich die Frage nicht darauf richten, was gibt es alles nicht, sondern vielmehr,

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00:11:41.220 --> 00:11:48.800
welche Möglichkeiten habe ich bereits heute? Denn oft entdecken wir erst dann neue Wege,

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00:11:48.800 --> 00:11:57.340
wenn wir bereit sind, uns für sie zu öffnen. Und manchmal gewöhnen wir uns so sehr an bestimmte

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00:11:57.340 --> 00:12:04.880
Beschwerden, dass wir irgendwann glauben, sie wären normal. Vielleicht kennst du das sogar von dir

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00:12:04.880 --> 00:12:13.440
selbst. Du fühlst dich nach dem Essen regelmäßig müde. Du hast häufig einen Blähbauch. Deine

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00:12:13.440 --> 00:12:22.200
Verdauung macht immer wieder Probleme. Du fühlst dich oft erschöpft oder energielos. Und irgendwann

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00:12:22.200 --> 00:12:30.820
denkst du, das ist halt so oder das war schon immer so. Doch genau an diesem Punkt lohnt es sich,

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00:12:30.820 --> 00:12:38.440
genauer hinzuschauen. Denn nur weil eine Beschwerde schon lange da ist, bedeutet das nicht,

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00:12:38.440 --> 00:12:45.740
dass sie dauerhaft bleiben muss. Nur weil etwas über Jahre hinweg Teil deines Alltags geworden

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00:12:45.740 --> 00:12:55.320
ist, bedeutet das nicht, dass dein Körper diesen Zustand als normal empfindet. Unser Körper besitzt

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00:12:55.320 --> 00:13:03.420
eine unglaubliche Fähigkeit zur Veränderung und Anpassung. Und häufig erleben Menschen bereits

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00:13:03.420 --> 00:13:10.800
kleine Verbesserungen, wenn sie beginnen, bewusster hinzuschauen und Schritt für Schritt Veränderungen

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00:13:10.800 --> 00:13:20.520
vorzunehmen. Das bedeutet nicht, dass sich alles von heute auf morgen verändert. Aber es bedeutet,

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00:13:20.640 --> 00:13:29.220
dass Veränderung möglich ist. Manchmal beginnt sie mit einer einzigen Entscheidung. Mit der

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00:13:29.220 --> 00:13:38.020
Entscheidung, dem eigenen Körper wieder zuzuhören. Mit der Entscheidung, seine Signale ernst zu nehmen

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00:13:38.020 --> 00:13:51.200
und mit der Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren. Denn Gesundheit ist kein fester Zustand. Gesundheit

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00:13:51.200 --> 00:13:58.780
ist ein Prozess. Und dieser Prozess beginnt oft genau dort, wo wir aufhören zu sagen,

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00:13:59.420 --> 00:14:05.320
das ist halt so und anfangen zu fragen, warum ist das eigentlich so?

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00:14:07.700 --> 00:14:14.760
Und genau deshalb möchte ich dir eine weitere Frage stellen. Was wird uns eigentlich genommen,

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00:14:14.760 --> 00:14:19.520
wenn wir über Jahre hinweg aufhören, unserem Körper zuzuhören.

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00:14:21.380 --> 00:14:25.080
Ich glaube, wir verlieren die Verbindung zu uns selbst.

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00:14:26.300 --> 00:14:29.760
Wir verlieren das Vertrauen in unsere eigene Wahrnehmung.

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00:14:31.640 --> 00:14:35.700
Wir verlieren die Fähigkeit, die Sprache unseres Körpers zu verstehen.

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00:14:37.980 --> 00:14:42.840
Und damit geben wir einen Teil unserer Verantwortung für unsere Gesundheit ab.

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00:14:44.760 --> 00:14:52.640
Je mehr wir uns ausschließlich auf Trends, Werbung, Verpackungen oder allgemeine Empfehlungen verlassen,

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00:14:53.480 --> 00:15:00.900
desto leichter verlieren wir die Verbindung zu dem Menschen, der am meisten über unseren Körper wissen kann.

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00:15:02.620 --> 00:15:03.260
Uns selbst.

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00:15:05.160 --> 00:15:07.380
Und vielleicht beginnt Gesundheit genau dort.

140
00:15:08.680 --> 00:15:10.440
Nicht bei der nächsten Diät.

141
00:15:11.660 --> 00:15:13.300
Nicht beim nächsten Trend.

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00:15:14.760 --> 00:15:21.980
sondern bei der Bereitschaft, wieder zuzuhören, dem eigenen Körper zuzuhören,

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00:15:23.900 --> 00:15:28.780
seine Signale wahrzunehmen und sie vor allem ernst zu nehmen.

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00:15:30.700 --> 00:15:34.600
Und vielleicht kennst du auch ältere Menschen, die irgendwann sagen,

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00:15:35.660 --> 00:15:39.860
früher hatte ich nur hier und da eine kleine Beschwerde.

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00:15:41.660 --> 00:15:43.440
Dann kam das nächste dazu.

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00:15:44.760 --> 00:15:47.980
Und irgendwann wurde die Liste immer länger.

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00:15:50.540 --> 00:15:53.800
Natürlich hat nicht jede gesundheitliche Herausforderung dieselbe Ursache.

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00:15:55.540 --> 00:15:58.060
Und nicht jede Beschwerde lässt sich verhindern.

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00:16:00.440 --> 00:16:04.580
Aber ich glaube, viele Menschen würden rückblickend sagen,

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00:16:05.480 --> 00:16:08.660
ich hätte früher besser auf mich achten dürfen.

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00:16:10.760 --> 00:16:14.120
Ich hätte die Signale meines Körpers ernster nehmen dürfen.

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00:16:14.760 --> 00:16:21.180
Denn unser Körper beginnt oft mit kleinen Hinweisen.

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00:16:22.920 --> 00:16:29.280
Mit Dingen, die wir zunächst leicht übersehen oder als normal abtun.

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00:16:30.360 --> 00:16:34.700
Ein bisschen Müdigkeit, ein bisschen Verdauungsbeschwerden,

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00:16:34.700 --> 00:16:42.100
ein bisschen weniger Energie, ein bisschen schlechterer Schlaf.

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00:16:44.760 --> 00:16:51.900
Und genau deshalb ist es so wertvoll, nicht erst dann hinzuschauen, wenn der Leidensdruck groß geworden ist,

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00:16:53.400 --> 00:16:58.260
sondern bereits dann, wenn der Körper beginnt, uns die ersten Signale zu senden.

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00:16:59.800 --> 00:17:08.020
Denn je früher wir bereit sind zuzuhören, desto mehr Möglichkeiten haben wir häufig, etwas zu verändern.

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00:17:09.620 --> 00:17:14.140
Und desto mehr Lebensqualität können wir uns oft langfristig erhalten.

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00:17:14.760 --> 00:17:19.600
Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieser Folge.

162
00:17:21.340 --> 00:17:23.400
Dein Körper ist nicht dein Gegner.

163
00:17:25.300 --> 00:17:27.860
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich.

164
00:17:30.020 --> 00:17:32.980
Und dein Körper möchte dir auch nichts wegnehmen.

165
00:17:34.400 --> 00:17:35.800
Ganz im Gegenteil.

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00:17:37.040 --> 00:17:40.480
Er versucht, jeden Tag mit dir zu kommunizieren.

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00:17:40.480 --> 00:17:46.100
Die Frage ist nur, bist du bereit, ihm zuzuhören?

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00:17:48.640 --> 00:17:52.520
Zum Abschluss möchte ich dir noch eine Frage mitgeben.

169
00:17:54.680 --> 00:18:02.140
Gab es in deinem Leben schon einmal ein Lebensmittel, eine Gewohnheit oder vielleicht sogar einen Lebensbereich,

170
00:18:03.080 --> 00:18:08.520
bei dem dein Körper dir eigentlich schon längst gezeigt hat, dass etwas nicht zu dir passt,

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00:18:08.520 --> 00:18:12.060
du aber trotzdem lange daran festgehalten hast.

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00:18:14.360 --> 00:18:16.560
Und wenn dir jetzt spontan etwas einfällt,

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00:18:17.280 --> 00:18:18.880
dann sei bitte nicht zu streng mit dir.

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00:18:19.780 --> 00:18:23.080
Denn ich glaube, genau das kennen sehr viele Menschen.

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00:18:24.460 --> 00:18:26.020
Wir alle haben Gewohnheiten.

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00:18:27.800 --> 00:18:30.240
Wir alle halten manchmal an Dingen fest,

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00:18:30.840 --> 00:18:33.220
obwohl wir tief im Inneren bereits spüren,

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00:18:33.960 --> 00:18:35.080
dass sie uns nicht gut tun.

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00:18:36.640 --> 00:18:38.300
Nicht, weil wir etwas falsch machen,

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00:18:38.520 --> 00:18:55.480
sondern weil Veränderung Zeit braucht, weil Gewohnheiten Sicherheit geben und weil wir oft erst bereit sind, etwas zu verändern, wenn wir die Signale unseres Körpers wirklich bewusst wahrnehmen.

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00:18:58.140 --> 00:19:07.560
Mich würde deine Erfahrung wirklich interessieren. Wenn du über Spotify hörst, freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar direkt unter dieser Folge dalässt.

182
00:19:08.520 --> 00:19:11.960
Oder du schreibst mir auf Instagram unter vitaleszentrum.

183
00:19:12.960 --> 00:19:16.600
Ich lese jeden Kommentar und jede Nachricht persönlich.

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00:19:18.320 --> 00:19:24.560
Und vielleicht greife ich deine Gedanken oder deine Geschichte sogar in einer der nächsten Folgen auf.

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00:19:25.880 --> 00:19:29.660
Denn ich glaube, wir können unglaublich viel voneinander lernen.

186
00:19:31.600 --> 00:19:34.120
Nimm diese Frage gerne mit in die nächsten Tage.

187
00:19:34.120 --> 00:19:42.640
Und vielleicht beobachtest du einmal ganz bewusst, welche Signale dein Körper dir jeden Tag sendet.

188
00:19:44.140 --> 00:19:49.540
Nicht mit Druck, nicht mit Angst, sondern mit Neugier.

189
00:19:51.340 --> 00:19:54.260
Vielleicht hat er dir schon längst etwas Wichtiges mitzuteilen.

190
00:19:56.160 --> 00:20:00.940
Danke, dass du heute wieder dabei warst und diese Zeit mit mir verbracht hast.

191
00:20:00.940 --> 00:20:09.100
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie mit Menschen teilst, die sie ebenfalls inspirieren könnten.

192
00:20:10.960 --> 00:20:17.540
Und denk immer daran, Heilung beginnt oft dort, wo wir bereit sind, tiefer hinzuschauen.

193
00:20:19.060 --> 00:20:20.440
Ich wünsche dir eine gute Zeit.

194
00:20:22.100 --> 00:20:22.960
Bis zur nächsten Folge.

195
00:20:24.100 --> 00:20:26.080
Dein Patrick vom Vitalis Zentrum
